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Der Held, die Welt und ich

Ich wünsch mir einen Helden,

der zu mir steht, in allen und garkeinen Welten,

der mich beschützt und liebt,

der mir nützt und mir Hoffnung gibt.

Ich wünsch mir einen Helden her,

der das Land kennt, wie das Meer,

der vom Mond bewacht mit Flammen spricht,

der mit Sternen lacht und schwimmt udn Gischt.

Nun wünsch ich keinen Helden her,

nun wünsch ich, ich wär der Held im Meer.

Nun wünsch ich, ich hätt Flügel,

so bezög ich keine Prügel.

Ich wär der, der die Ordnung bringt,

der mit schöner Stimme singt,

von Wundern, Hoffung, Träumen,

auch wenn meine stehen in leeren Räumen.

So würd ich das Leben leben,

das keinem Sterblichen gegeben.

So wär mein Leben nicht mehr leer,

nicht so grausam, nicht so schwer.

Sterben würd ich nie,

und wenn doch, dann sag mir wie!

Doch meine Freunde würden sterben!

In mein Gesicht ziehn sich tiefe Kerben.

Ich würd trauern, beten, leiden

und müsste auf der Erde bleiben.

Ein Held sein, das ist nichts für mich,

nichts für mich und nichts für dich.

Ich lass die Helden in den Comic-Waben

und sich an ihrem Leben laben.

Und immer wenn ich denk daran,

was ich als Held hätt nie getan,

bin ich froh, dass ich kein Held bin,

denn Superkräfte machen wenig Sinn,

in einer Welt regiert von Wut

wo keine Rolle spielt der Mut,

wo keine Rolle spielt die Liebem

als ob davon sehr viel bliebe,

bei all dem Hass,

bei all dem Krieg,

drum sag jeden Tag:

Ich hab dich Lieb!

17.10.07 21:22, kommentieren

Du und ich

Sie verstanden meine Sehnsucht nicht,

nach einem anderen Ort,

doch als der Herbst kam sahen sie,

ich war gegangen, fort.

 

Sie kannten diese Angst von mir,

doch wussten nicht was in mit lebte,

sie wollten es verdrängen,

bis ich am Stricke schwebte.

 

Sie konnten es nicht fassen,

wollten es nicht glauben,

doch da sahen sie,

die Wut in meinen Augen.

 

Sie waren voller Emotionen,

und doch waren sie leer,

bei meinem toten Antlitz,

wurde das Herz ihnen allen schwer.

 

Sie vergossen keine Tränen,

um meinen schrecklich´ Tod,

doch ihre Herzen und ihr Geist,

waren in einer grausam´ Not.

 

Wenn ich nun schau,

vom Himmel auf sie,

weiß ich genau,

ich werd´ es nicht bedauern, nie!

 

Ich sag dir eins,

ich komm zurück,

du wirst meins,

mein ewig´ Glück.

 

Glaube diese Worte mir,

denn du und ich, ja, dass sind wir!

 

 

2 Kommentare 17.10.07 21:25, kommentieren

Von einem Schutzengel

Du sahst mich lachen,

du sahst mich weinen.

Sag, wird die Sonne wieder scheinen?

Du sahst mich schweigen,

du sahst mich schreien.

Ich werde deine Seele weihen.

Du fühltest mein Blut,

du fühltest meine Schmerzen

Und du stopptest das Lied

von meinem Herzen.

Nun bin ich tot

und du denkst an mich.

Doch du bist nicht allein,

denn ich wache über dich.

Denn ich verspreche dir, an diesem Tag.

Ich werd bei dir sein, weil ich dich mag.

17.10.07 21:27, kommentieren

Wunschliste

Ich wünscht ich wär´ die Spritze in deinem Arm

Ich wünscht ich wär´ das Gift in deinem Blut

Ich wünscht ich wär´ die Krankheit in deinem Körper

Ich wünscht ich wär´ das Kissen, dass dir den Atem raubt

Ich wünscht ich wär´ der Strick um deinen Hals

Ich wünscht, ich wär´ das Hochhaus, von dem du springst

Ich wünscht ich wär´ der Sensenmann, der dich holt,

Ich wünscht ich wär´ der Tod, den du stirbst.

 

Dies alles steht auf meiner Wunschliste, du bist es, die sie wahr machen kann.

17.10.07 21:29, kommentieren